Die Beschneidung ist die teilweise oder vollständige Entfernung der männlichen Vorhaut. Es gibt verschiedene Gründe. Zum einen medizinische Indikationen, als auch häufig kulturelle Hintergründe. Die Beschneidung stellt den weltweit am häufigsten durchgeführten chirurgischen Eingriff dar, gegenwärtig sind schätzungsweise 25 Prozent der männlichen Weltbevölkerung beschnitten.

Die Beschneidung wird bei Muslimen als ein Zeichen der Religionszugehörigkeit im Kindesalter – bis zum Alter von 13 Jahren – durchgeführt. Es handelt sich hierbei um eine große Tradition, die häufig ein großes Familienfest mit sich bringt.

Die Beschneidung des männlichen Geschlechtsteils und damit Entfernung der Vorhaut ist für die muslimischen Männer Pflicht und wird in der Regel bei männlichen muslimischen Kindern schon frühzeitig von den Eltern veranlasst. Die Beschneidung ist Voraussetzung für die Gültigkeit des Umkreisens der Kaaba bei der Pilgerfahrt und der Wallfahrt. Es entspricht dem Vorbild der Propheten beschnitten zu sein. Es gilt als eines der Zeichen des Prophetentums, dass die Propheten bereits beschnitten – also ohne Vorhaut – geboren werden.

Die Beschneidung wird in einer kurzen Narkose durchgeführt, so daß die Kleinen nichts von der Operation merken. Eine Nachbehandlung ist nicht notwendig. Die eingebrachten Fäden verbleiben für ein paar Tage und lösen sich dann selbstständig vollständig auf.

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